Was billerbeck WFM abdeckt
Thema anklicken, Abschnitt lesenSchritte aus der Palette zusammenstecken, mit Bedingungen, parallelen Zweigen und eigenem Code.
Ein Ablauf im EinzelnenDie Eingangsrechnung Schritt für Schritt, vom Eingang bis zum Ergebnis.
Mensch und AutomatikWas die Automatik übernimmt, was beim Menschen bleibt und was das System festhält.
Agenten im AblaufAnweisung, Wissensbasis, Werkzeuge und Modell: was ein KI-Schritt tun darf.
Selbst bauenDer Unterschied zu Werkzeugen, die nur fremde Apps miteinander verbinden.
Häufige FragenWas Workflow Automation von BPM und RPA unterscheidet, dazu Versionierung, ERP-Anbindung und Betrieb.
Der Ablauf steht,
nur nirgends aufgeschrieben.
In den meisten Betrieben gibt es die Abläufe längst. Sie stehen nur im Kopf von drei Leuten, und wenn eine davon im Urlaub ist, bleibt der Vorgang liegen.
Eine Rechnung kommt per Mail herein. Jemand druckt sie aus oder legt sie auf ein Laufwerk, schreibt dem Fachbereich eine Mail, wartet auf die Freigabe, hakt nach, wenn nichts kommt, und trägt sie am Ende irgendwo ein. Dazwischen liegen Postfächer, Zurufe und ein Kalendereintrag, den sich jemand selbst gesetzt hat.
Das funktioniert, solange alle da sind und niemand nachfragt, wo etwas steht. Schwierig wird es erst bei der Frage, warum ein Vorgang drei Wochen gedauert hat, und wer ihn eigentlich freigegeben hat.
Einmal zusammenstecken,
dann läuft es.
Ein Workflow in billerbeck WFM ist eine Kette aus Schritten. Jeder Schritt hat einen Verantwortlichen oder eine Automatik dahinter, und benannte Ausgänge, an denen sich der Weg verzweigt.




BenutzerEin Mensch entscheidet
Fester Benutzer, feste Gruppe, ausgewählter Benutzer oder Gruppe, oder wer den Vorgang angelegt hat. Der Schritt wartet, bis jemand zugestimmt oder abgelehnt hat.
AutomatisiertKI
Ein Agent liest, prüft, fasst zusammen oder ordnet zu. Welcher Agent, mit welchem Wissen und welchen Werkzeugen, legen Sie vorher fest.
AutomatisiertTool
Ein Schritt greift auf PIM, DMS, Tasks oder die Vektordatenbank zu. Das sind dieselben Werkzeuge, die auch ein Agent benutzen darf.
AutomatisiertHTTP-Aufruf
Der Ablauf spricht ein anderes System an: ERP, Shop, CRM, Fachanwendung, alles mit einer Schnittstelle. Antwort kommt zurück in den Vorgang.
Zugangsdaten und API-Schlüssel liegen in einem geschützten Speicher, OAuth-Anmeldungen erneuern sich von selbst. Ist das andere System kurz nicht erreichbar, versucht der Schritt es erneut, so oft und in dem Abstand, den Sie einstellen.
AutomatisiertCustom-Code
Für den Fall, den kein Baustein abdeckt. Wir schreiben den Schritt, er läuft im Ablauf wie jeder andere.
EndePositiv oder negativ
Ein Ablauf endet nicht einfach, er endet mit einem Ergebnis. Daran hängt, was danach passiert und wie die Auswertung den Vorgang zählt.
Wege im Ablauf
- Bedingungen verzweigen den Weg und führen ihn danach wieder zusammen
- Zwei Zweige können gleichzeitig laufen
- Ein Schritt lässt sich so einstellen, dass er wartet, bis beide fertig sind
- Jeder Schritt gibt sein Ergebnis an die folgenden weiter
- In einem Schritt lässt sich frei programmieren, mit richtigem Editor statt Textfeld
Was einen Ablauf startet
- Ein Dokument kommt im DMS an
- Eine Frist in einem Dokument wird fällig
- Ein Termin, einmalig oder wiederkehrend
- Ein anderer Workflow legt ihn an
- Jemand gibt etwas frei
- Ein anderes System meldet sich per Webhook, etwa Ihr CRM oder ERP (wird bei Bedarf eingerichtet)
Woran ein Ablauf hängt
- An einem Dokument aus dem DMS, über dessen Kennung
- An Daten aus dem PIM, über eine JSON-Abfrage
- An E-Mails, die im DMS revisionssicher liegen, samt Anhang
- An dem, was vorherige Schritte im selben Ablauf ergeben haben
Eingangsrechnung,
vier Schritte.
Der Ablauf aus dem Builder, Schritt für Schritt erklärt. Die Recherche ist ein möglicher Abzweig. Wie Ihr eigener Workflow aussieht, entscheiden Sie.
Dokument beschreiben KI
Der Beleg kommt im DMS an und löst den Ablauf aus. Ein Agent liest heraus, worum es geht: Lieferant, Betrag, Nummer, Datum, Bezug zu einer Bestellung. Was er nicht sicher erkennt, markiert er, statt zu raten.
Prüfen KI
Ein zweiter Agent sieht sich das Ergebnis an und entscheidet, wie es weitergeht: Reicht das für eine Freigabe durch einen Menschen, oder fehlt eine Angabe, die sich nur von außen klären lässt?
Abnehmen Mensch
Jetzt schaut eine zuständige Person drauf und gibt frei oder lehnt ab. Der Schritt wartet, bis das passiert ist, und die Entscheidung bleibt mit Namen und Zeitpunkt am Vorgang hängen.
Nachschlagen KI
Fehlt etwas, das im Haus niemand weiß, sucht ein Agent mit Web-Zugriff danach und hängt das Ergebnis an den Vorgang. Danach geht es zurück in den Ablauf.
Positives oder negatives Ende
Der Vorgang schließt mit einem Ergebnis ab, nicht einfach mit dem letzten Schritt. Beide Wege sind im Ablauf sichtbar, und beide sind später auswertbar.
Die KI bereitet vor,
entschieden wird von Ihnen.
Ein Ablauf ist selten ganz automatisch oder ganz von Hand. Interessant ist die Mischung: Die stumpfe Arbeit übernimmt die Automatik, die Entscheidung bleibt da, wo sie hingehört.
Das macht die Automatik
- Belege auslesen und einordnen
- Dokumente zusammenfassen
- Zuständigkeit aus Regeln bestimmen
- Daten aus anderen Systemen holen
- Fristen überwachen und erinnern
- Nachfassen, wenn nichts passiert
Das bleibt beim Menschen
- Freigeben und ablehnen
- Ausnahmen entscheiden
- Unklares klären
- Ergebnisse gegenzeichnen
- Den Ablauf selbst ändern
Das hält das System fest
- Wer welchen Schritt wann bearbeitet hat
- Welchen Ausgang ein Schritt genommen hat
- Wo jeder laufende Vorgang gerade steht
- Wo etwas abgebrochen ist, mit Fehlermeldung
- Was ein Agent geantwortet hat, im Protokoll
Das alles steht im Workflow-Monitor: Welche Abläufe gerade laufen, welche Vorrang haben, wo einer hängt und woran. Dazu die Auswertung, wie lange ein Ablauf im Schnitt braucht und wie viele Token die KI-Schritte verbraucht haben. Protokolliert wird nach EU-Vorgaben, die Kosten lassen sich je Benutzer und Abteilung auswerten.
Bricht ein Schritt ab, bleibt der Vorgang nicht still liegen: Er erscheint in der Übersicht mit der Fehlermeldung, die dazu geführt hat.
Was ein KI-Schritt
tun darf, legen Sie fest.
Ein KI-Schritt im Workflow ruft keinen allgemeinen Chatbot auf, sondern einen Agenten, den Sie vorher eingerichtet haben: mit einer Anweisung, einer Wissensbasis, bestimmten Werkzeugen und einem bestimmten Modell.
WissenWorauf er zugreifen darf
Vektorsammlungen und Wissensbasis, also der Ausschnitt Ihrer Unterlagen, den dieser Agent lesen darf. Mehr sieht er nicht. Wie die Suche dahinter funktioniert
Tools und MCPWas er benutzen darf
Verknüpfungen zu DMS, PIM und Tasks, dazu MCP-Server für alles Weitere. Bei uns hängen daran unter anderem Websuche, Shopware, Sistrix und PageSpeed; anbinden lässt sich jeder MCP-Server, den Sie brauchen.
AnweisungWie er sich verhält
Rolle, Tonfall und Grenzen als Text. Dazu eine Zuordnung zu Firma und Autorenprofil, damit derselbe Agent für zwei Mandanten Unterschiedliches tun kann.
GegenlesenDer Kritiker
Ein Agent, der die Arbeit eines anderen prüft. Sie legen fest, was er darf: nur kommentieren, das Ergebnis zurückstellen und neu durchlaufen lassen, blockieren, oder eine Aufgabe für einen Menschen auslösen.
ZusammenspielAgenten und Unteragenten
Ein Agent kann weitere beauftragen, so tief wie nötig. Die Zuschnitte bleiben dabei bewusst klein, damit das auch auf eigener Hardware zügig läuft und die Kontextfenster nicht überlaufen.
Selbst bauen,
auf Ihren eigenen Daten.
Die Abläufe stellen Sie selbst zusammen, im Builder, ohne uns dafür anrufen zu müssen. Werkzeuge für Workflow Automation gibt es viele. Der Unterschied liegt darin, woran die Abläufe hängen.
Werkzeuge, die Apps verbinden
- Koppeln Standarddienste über fertige Konnektoren
- Schieben Daten zwischen Anwendungen hin und her
- Der Ablauf kennt die Daten nicht, er reicht sie weiter
- Produktdaten, Dokumente und Aufgaben liegen woanders und müssen erst angebunden werden
billerbeck WFM
- Der Ablauf arbeitet direkt an Artikeln, Dokumenten und Vorgängen
- PIM, DMS und Tasks sind Teil desselben Systems, nicht Ziel einer Schnittstelle
- Ein Schritt darf lesen, was er braucht, und nur das
- KI-Schritte greifen auf denselben Bestand zu wie der Rest
- Workflows und lokale Sprachmodelle laufen auf Ihrem Server oder gehostet in Deutschland. Externe Modelle nutzen nur die Daten, die Sie für die jeweilige Aufgabe ausdrücklich freigeben.
Wie tief Sie dabei einsteigen, entscheiden Sie: Die meisten Abläufe entstehen durch Zusammenstecken im Builder. Wer mehr will, programmiert einen Schritt frei aus, mit einem richtigen Editor statt einem Textfeld. Und den ersten Ablauf setzen wir gern gemeinsam mit Ihnen auf, damit die Logik von Anfang an zu Ihrem Haus passt.
Das System steuert Ihre Geschäftsprozesse und spricht dabei mit dem, was Sie schon haben: ERP, Shop und Fachanwendungen bleiben, wo sie sind, und behalten ihre Aufgabe. Der Workflow legt sich darüber und verbindet sie.
Workflow-Automatisierung:
die wichtigsten Antworten.
Workflow-Automatisierung, englisch Workflow Automation, heißt: Ein wiederkehrender Ablauf wird einmal als Kette von Schritten festgelegt und läuft danach von selbst. Jeder Schritt hat einen Verantwortlichen oder eine Automatik, benannte Ausgänge bestimmen den weiteren Weg, und das System hält fest, wo ein Vorgang steht. Freigaben bleiben dabei bei Menschen. Eine Workflow-Software wie billerbeck WFM ist beides zugleich: der Baukasten, in dem Sie den Ablauf zeichnen, und die Workflow-Engine, die ihn danach abarbeitet. Im deutschsprachigen Raum heißt dieselbe Gattung oft Workflow-Management-System, gemeint ist dasselbe.
Eine BPM-Software, ausgeschrieben Business Process Management, beschreibt und steuert Geschäftsprozesse als Ganzes und bringt dafür meist eine eigene Modellierung mit. RPA ahmt nach, was sonst ein Mensch mit Maus und Tastatur täte, und klickt sich dafür durch fremde Oberflächen. billerbeck WFM macht weder das eine noch das andere: Ein Schritt greift direkt auf Artikel, Dokumente und Vorgänge zu, statt eine Oberfläche fernzusteuern. Wer eine Prozessmanagement-Software sucht, um Abläufe erst einmal nur zu dokumentieren, ist bei uns an der falschen Adresse. Wir bauen Abläufe, die laufen.
Selten beim großen Projekt, fast immer bei dem einen Ablauf, der jede Woche Zeit frisst: Rechnungseingang, Urlaubsantrag, Freigabe einer neuen Preisliste. Wer Prozesse digitalisieren will, nimmt sich diesen einen zuerst vor, schaut sich an, was er vorher gekostet hat, und geht danach zum nächsten. Wer dagegen gleich sämtliche Geschäftsprozesse automatisieren will, bindet ein halbes Jahr Arbeitszeit, bevor überhaupt etwas läuft.
Für das Zusammenstellen nicht: Die Schritte kommen aus einer Palette und werden im Builder verbunden. Für den Sonderfall gibt es einen Custom-Code-Schritt, und den schreiben wir. Den ersten Ablauf setzen wir ohnehin gemeinsam mit Ihnen auf, danach ändern die meisten ihre Workflows selbst.
Workflows sind versioniert. Sie arbeiten an einem Entwurf, während die aktive Version weiterläuft, und nehmen ihn erst live, wenn er fertig ist. Danach gilt er auch für Vorgänge, die schon unterwegs sind. Soll die alte Regel für laufende Fälle bestehen bleiben, legen Sie stattdessen eine Kopie als eigenen Workflow an.
Nein. Viele Abläufe bestehen nur aus Zuständigkeiten, Freigaben und Fristen und kommen ohne KI-Schritt aus. Die KI ist ein Schritttyp unter mehreren, nicht die Voraussetzung. Sie lohnt sich dort, wo sonst jemand Inhalte lesen, abtippen oder zuordnen müsste.
Ja. Über den HTTP-Schritt spricht ein Workflow jedes System an, das eine Schnittstelle mitbringt, und die Anbindung richten wir auf Ihr System aus: als JSON, über die REST-API oder als CSV. Das ERP bleibt dabei führend für seine Daten, der Workflow holt sie sich und schreibt Ergebnisse zurück.
Ja, wahlweise auf Ihrer eigenen Infrastruktur oder gehostet in Deutschland. Das gilt auch für die Sprachmodelle: Ein Agent kann ein lokal laufendes Modell benutzen, sodass keine Inhalte das Haus verlassen, oder per Zugangsschlüssel ein angebundenes wie ChatGPT. Bei uns selbst läuft überwiegend Qwen auf eigener Hardware, daneben ein angebundenes Modell für die Fälle, in denen sich das lohnt.
Welcher Ablauf kostet Sie
gerade die meiste Zeit?
Erzählen Sie uns davon. Im Gespräch gehen wir ihn einmal durch und zeigen Ihnen am lebenden System, wie er als Workflow aussehen würde.