Was billerbeck PIM abdeckt
Thema anklicken, Abschnitt lesenDer DPP nach ESPR entsteht aus den Daten, die ohnehin im PIM liegen. Eigene Seite.
Varianten und AttributeWie aus einem Artikel Farben, Größen und Materialien werden, ohne alles doppelt zu pflegen.
KernfunktionenWas das Produktdatenmanagement im Alltag leistet, von der Pflege bis zur Ausgabe.
DatenqualitätPflichtfelder prüfen, Dubletten erkennen und Lücken finden, bevor ein Artikel live geht.
KI-FunktionenAttribute vorschlagen, übersetzen und prüfen lassen, auf Ihren eigenen Produktdaten.
Import und ExportExcel, CSV, XML, JSON und Feeds, angebunden an ERP, Shop und Marktplätze.
PIM oder ERP?Zwei Systeme, zwei Aufgaben. Welche Daten wo führend bleiben.
Häufige FragenEinführung, Kosten und das Zusammenspiel mit vorhandenen Systemen.
billerbeck PIM ist ein Produktinformationssystem für den Mittelstand. Die Fachbegriffe dafür sind Produktinformationsmanagement oder Produktdatenmanagement, englisch Product Information Management. Das System hält Artikeldaten, Attribute, Texte, Medien und Varianten an einer Stelle, prüft sie auf Vollständigkeit und spielt sie an Shop, Marktplatz, ERP und Katalog aus. Varianten entstehen automatisch aus den Attributen. Sie pflegen einmal, danach sind alle Kanäle auf demselben Stand.
So sieht das im Alltag aus.
Fünf Ansichten aus dem laufenden Betrieb. Die Daten stammen aus unserem eigenen PIM.
Einmal pflegen, alle Varianten erben
Sie pflegen ein Attribut am Hauptartikel und sehen sofort, welche Varianten den Wert übernehmen. Welche Attribute überhaupt auftauchen, hängt am Ordner in der Stammstruktur: Eine Bettdecke bekommt Bettdecken-Attribute, ein Kissen nur seine eigenen. Die Übersetzung steht direkt daneben, mit Zeichenzähler, damit kein Text den Kanal sprengt.
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Bilder pro Variante, nicht pro Artikel
Links der Variantenbaum, rechts die Medien. Ein Bild am Hauptartikel gilt zunächst für alle Größen. Wenn die 140 x 220 ihr eigenes Foto braucht, heben Sie die Vererbung genau dort auf und ordnen das Bild einzeln zu. Die Reihenfolge im Baum bestimmen Sie selbst.
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Neun Varianten in zwei Klicks
Wärmestufe, Größe, Alter: Sie haken an, was kombiniert werden soll, und das PIM legt jede Kombination genau einmal an. Welche Attribute überhaupt Varianten bilden dürfen, steht vorher in den Stammdaten. Besteht ein Artikel aus mehreren Teilen, arbeiten Sie stattdessen mit Baugruppen.
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Hunderte Artikel in einer Tabelle
Sie wählen oben die Attribute aus, die Sie sehen wollen, und bearbeiten sie für alle Artikel nebeneinander. Das funktioniert mit Varianten genauso wie mit Hauptartikeln, auch wenn jeder Datensatz seinen eigenen Text bekommt. Statt hundert Masken nacheinander zu öffnen, prüfen Sie eine Liste.
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Filter, die Ordner von allein füllen
UND und ODER lassen sich verschachteln, dazu kommen Preislisten, Sprachen und Ordner. Sie entscheiden, ob Varianten mitgesucht werden und ob die Vererbung zählt. Einen fertigen Filter hängen Sie an einen Ordner, der sich danach selbst füllt und wieder leert.
Originalansicht vergrößern ↗Alles, was Sie hier sehen, kommt aus den Stammdaten: Attribute und Attributekataloge, Medienkategorien, Verwendungszwecke, Export- und Preisprofile, sogar die Filter selbst. Das pflegt ein Administrator im System, ohne dass jemand Code anfassen muss.
Ein Artikel. Viele Möglichkeiten.
Farbe und Größe erzeugen Varianten. Ein gemeinsames Merkmal wie das Material wird vererbt. Probieren Sie das Prinzip an einem einfachen Beispiel aus.
Beispiel zur Erklärung der Variantenbildung. Es werden keine Artikeldaten angelegt.
6Varianten aus 2 Farben × 3 Größen
- Blau / SBaumwolle
- Blau / MBaumwolle
- Blau / LBaumwolle
- Sand / SBaumwolle
- Sand / MBaumwolle
- Sand / LBaumwolle
Das Material gilt für jede Kombination.
So sieht Ihr Alltag
ohne PIM aus.
Die Artikeldaten liegen verstreut in Excel, ERP und PDFs, die Stammdaten aus dem ERP werden für jeden Kanal von Hand ergänzt, und Fehler kosten am Ende Zeit und Umsatz.
Sie bestimmen, wie tief
Ihre Artikeldaten gehen.
Ob einfache Merkmale oder variantenbildende Eigenschaften: Sie bestimmen die Struktur Ihrer Artikeldaten, das PIM erledigt den Rest.
Variantenbildende und einfache Attribute
Definieren Sie vorab, welche Attribute Varianten erzeugen (z.B. Farbe, Größe) und welche einfache Eigenschaften sind (z.B. Material, Gewicht). Das PIM generiert alle Varianten automatisch.
- Attribute als variantenbildend oder einfach kennzeichnen
- Automatische Varianten-Generierung aus Attributkombinationen
- Beliebig viele Artikel-Codes und EANs pro Variante
- Attribute in anderen Attributen verknüpfen
Attribute gesamtheitlich pflegen und übersetzen
Änderungen an Auswahllisten wirken sich sofort auf alle verknüpften Produkte aus. Einmal anpassen, überall aktuell. Beim Übersetzen: Attribute werden nur einmal gepflegt.
- Auswahl- und Mehrfachauswahlwerte zentral ändern
- Änderung wirkt sofort auf alle verknüpften Produkte
- Übersetzungen für Attribute nur einmal pflegen
- Erhebliche Zeitersparnis bei mehrsprachigen Sortimenten
Was billerbeck PIM konkret leistet.
Öffnen Sie das Thema, das Sie gerade beschäftigt.
UND/ODER-Verknüpfungen
Filter lassen sich beliebig kombinieren, mit UND- und ODER-Logik, per Klick, ohne technisches Vorwissen. Auch komplexe Selektionen wie ‚alle Produkte der Kategorie Outdoor mit Größe L, die noch nicht im Shop sind‘ erstellt jeder Mitarbeiter ohne IT. Gefilterte Ansichten können gespeichert und mit anderen Benutzern geteilt werden. Gespeicherte Filter steuern direkt Exporte und Ordner-Zuweisungen.
Filtern nach allem
Jedes Datenfeld im PIM ist filterbar: Attribute, Texte, Sprachen, Vollständigkeitsgrad, Artikel-Codes, EANs, Kategorien, Medien, Zustand, Freigabestatus. Die Suche kombiniert Volltext mit Attributfiltern in einem Schritt. Filter lassen sich für Exporte, Ordner-Zuweisungen oder gespeicherte Ansichten direkt wiederverwenden, ohne erneutes Einrichten.
Export per Filter steuern
Gespeicherte Filter steuern direkt Exporte. So werden z.B. nur Produkte bestimmter Kategorien, Marken oder Vollständigkeitsgrade ausgespielt, vollautomatisch, ohne manuelles Sortieren. Exporte laufen in alle gängigen Formate: Excel, CSV, XML, JSON, Shop-Feed, Katalog-PDF. Zeitgesteuerte Exporte sind möglich: täglich aktualisierter Feed für den Shop, wöchentlicher Preislisten-Export.
Ordner-Zuweisungen
Produkte werden per Filter automatisch Ordnern und Kategorien zugewiesen, ohne manuelles Sortieren. Wenn ein Produkt die Filterbedingung erfüllt, landet es automatisch im richtigen Ordner. Das gilt auch für neu angelegte Produkte: das PIM ordnet sie sofort ein. Kanalspezifische Ordner (z.B. Shop-Sortiment, Marktplatz-Listing) werden automatisch aktuell gehalten.
Filter speichern und teilen
Gespeicherte Filter stehen allen Benutzern zur Verfügung. Einmal eingerichtet, von jedem nutzbar. Kein erneutes Konfigurieren für jeden Export oder jede Ansicht. Häufig genutzte Selektionen (z.B. ‚Alle Produkte ohne Bild‘, ‚Neue Artikel seit gestern‘, ‚Freigabe ausstehend‘) werden als Filter abgelegt und per Klick aufgerufen. Filter lassen sich mit Rollen kombinieren, so dass jede Abteilung ihre eigene Standard-Ansicht hat.
Rechtesystem
Granulares Rollen- und Rechtekonzept: welcher Mitarbeiter darf welche Attribute anlegen, bearbeiten oder nur lesen? Das PIM steuert das pro Rolle, pro Attributgruppe und pro Kategorie. Typische Rollen: Daten-Erfasser (anlegen), Content-Redakteur (Texte pflegen), Qualitätsprüfer (freigeben), Admin (alles). Externe Dienstleister können mit eingeschränkten Rechten eingebunden werden, ohne vollständigen Systemzugang.
Was das Produktdatenmanagement
noch abdeckt.
Gebaut für den Alltag, nicht für Demos.
Digital Asset Management
Bilder, Videos und Dokumente direkt am Produkt. Ein eigenes DAM-System brauchen Sie dafür nicht: Das Digital Asset Management steckt im PIM und hält alle Mediendateien versioniert und strukturiert zusammen, als Mediendatenbank für das ganze Sortiment. Verträge, Prüfprotokolle und Schriftverkehr gehören dagegen nicht ans Produkt, sondern an den Vorgang. Sie liegen deshalb im DMS, das am selben Datensatz hängt.
- Zentrale Medienverwaltung
- Formatkonvertierung
- Metadaten-Verwaltung
- Versionierung
Multichannel-Publishing
Einmal veröffentlichen, alle Kanäle sind aktuell: Online-Shop, Marktplätze, Kataloge. Per Filter oder manuell gesteuert.
- Online-Shops und Marktplätze
- Kataloge und Preislisten
- API-Datenfeeds
- Excel/CSV-Export
Stammdaten aus dem ERP, Produktdaten aus dem PIM
Die kaufmännischen Stammdaten bleiben im ERP, alles darüber hinaus entsteht im PIM. Über Schnittstellen bleiben beide Seiten auf demselben Stand.
- ERP-Anbindung (SAP, Navision, etc.)
- Shop-Systeme (Shopware, WooCommerce, etc.)
- CMS-Integration
- Offene REST-API (JSON)
Technische Basis
Stabil, sicher und skalierbar. On-Premise auf Ihren Servern oder gehostet in Deutschland.
- .NET Core Plattform
- MS SQL Server
- On-Premise oder Cloud
- DSGVO-konform
Stammdaten sauber,
Artikeldaten vollständig.
Datenqualitätsmanagement, englisch Data Quality Management, klingt nach eigenem Projekt. Im PIM ist es vor allem Routine: Sie legen die Regeln einmal fest, danach meldet sich das System von selbst, wenn etwas fehlt oder nicht zusammenpasst. Öffnen Sie das Thema, das Sie gerade beschäftigt.
Fehlende Attribute erkennen
Das PIM zeigt auf einen Blick, welche Produkte unvollständig sind: fehlende Pflichtfelder, leere Texte, Bilder ohne Alt-Tag. Vollständigkeitsgrade werden pro Produkt und pro Kanal berechnet, so sehen Sie genau, was noch fehlt. Filter wie ‚Alle Produkte unter 80 % Vollständigkeit‘ lassen sich speichern und direkt als Aufgabe an Mitarbeiter weitergeben.
Pflichtfelder prüfen
Für jeden Kanal lassen sich eigene Pflichtfelder definieren: was für den Shop optional ist, kann für Amazon Pflicht sein. Das PIM validiert automatisch beim Speichern und beim Export, ob alle Pflichtfelder gefüllt sind. Produkte, die die Anforderungen nicht erfüllen, werden blockiert oder markiert. Kein fehlerhafter Datensatz verlässt das System unbemerkt.
Dubletten-Erkennung
Das PIM erkennt doppelte Produkte anhand von EAN, SKU, Titel oder Attributkombinationen. Mögliche Duplikate werden zur Prüfung vorgelegt, der Nutzer entscheidet, ob zusammengeführt, archiviert oder behalten wird. Das verhindert doppelte Pflege, inkonsistente Preise und verwirrende Suchergebnisse im Shop.
Plausibilitätsprüfungen
Das PIM prüft, ob Werte logisch konsistent sind: Gewicht zu gering für die Maßangaben, Preis außerhalb des üblichen Rahmens, Farbwert passt nicht zur Kategorie. Regeln werden einmal konfiguriert und laufen dann automatisch bei jedem Import und jeder Änderung. Auffälligkeiten werden gemeldet, ohne manuelles Kontrollieren.
Der Digitale Produktpass kommt.
Ihr PIM hat ihn schon.
Die EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) macht den Digitalen Produktpass (DPP) Schritt für Schritt zur Pflicht: ab Februar 2027 für Batterien, danach für Textilien, Stahl, Möbel, Elektronik und weitere Produktgruppen. Mit dem billerbeck PIM ist das kein Parallelprojekt, sondern ein weiterer Ausgabekanal.
Alle Daten sind schon da
Materialzusammensetzung, Zertifikate, Medien, Übersetzungen: Was der Produktpass verlangt, pflegen Sie im PIM ohnehin für Shop, Katalog und Handel. Nichts wird doppelt erfasst.
Versionierung inklusive
Der DPP muss nachvollziehbar bleiben: Veröffentlichte Stände müssen als Versionen erhalten sein. Das PIM versioniert jede Änderung automatisch, ohne zusätzlichen Aufwand.
DPP direkt ausgeben
Das PIM gibt den Produktpass direkt aus: maschinenlesbar über die offene REST-API, abrufbar per QR-Code am Produkt (GS1 Digital Link) und über die gesamte Produktlebensdauer verfügbar.
Immer aktuell, in jeder Sprache
Ändert sich ein Attribut oder läuft ein Zertifikat ab, aktualisiert sich der Pass mit, über alle Varianten und Sprachen hinweg. Keine veralteten Angaben öffentlich am Produkt.
KI, die Ihre
Daten kennt.
Das billerbeck PIM ist an unsere RAG-KI angebunden. Die KI greift auf Ihre eigenen Produktdaten zu, nicht auf das Internet.
Artikel anlegen
KI erstellt Produkteinträge aus Rohdaten oder Beschreibungen, strukturiert und sofort einsetzbar.
Texte schreiben
Produktbeschreibungen, Kurztexte und Marketingtexte passend zum Sortiment.
SEO-Optimierung
Titel-Tags, Meta-Descriptions und Keywords werden automatisch vorgeschlagen.
KI-Modell frei wählen
Das Modell richtet sich nach Ihren Daten und Ihrer Infrastruktur, nicht nach dem Anbieter.
Automatische Übersetzungen
Produkttexte in Sekunden übersetzen, SEO-optimiert, marktspezifisch angepasst und im gewünschten Stil.
Amazon & Marktplätze
Titel, Bulletpoints und Pflichtattribute automatisch für Amazon, Zalando, Otto und weitere Marktplätze aufbereiten und optimieren.
Produktdaten importieren und exportieren:
jedes Format, das Sie brauchen.
Vor dem ersten Import legen wir gemeinsam das Datenmodell fest: welche Attribute Sie brauchen und welche davon Varianten bilden. Danach läuft jeder Import durch dieselben Plausibilitätsprüfungen. Fehlt etwas, zeigt das PIM die Lücke an, statt den Import abzubrechen.
Welche Artikel in welchen Export gehen, steuern gespeicherte Filter, auf Wunsch zeitgesteuert: täglich der Feed für den Shop, wöchentlich die Preisliste. Vor jedem Export prüft das PIM, ob die Pflichtfelder des jeweiligen Kanals gefüllt sind.
Import
- ·Excel / CSV
- ·SQL-Datenbankanbindung
- ·API (JSON / REST)
- ·Individuelle ERP-Anbindung
Export
- ·Excel / CSV
- ·Katalog-PDF
- ·Shop-Feed (XML/JSON)
- ·Marktplatz-Formate
Individuelle Anbindungen
- ·SAP, Navision, Datev, etc.
- ·Shopware, WooCommerce, etc.
- ·Amazon, Zalando, Otto, etc.
- ·Eigene Systeme via API
Zwei Systeme,
zwei Aufgaben.
Die häufigste Frage vor einer Anschaffung. ERP und PIM überschneiden sich je nach Produkt. Das ERP führt typischerweise die kaufmännischen und logistischen Daten, das PIM ergänzt Produkttexte, Medien, Übersetzungen und Qualitätsregeln für alle Kanäle. Welche Daten wo führend sind, legen wir gemeinsam fest.
| Worum es geht | Im ERP | Im PIM |
|---|---|---|
| Art der Daten | Kaufmännisch: Artikelnummer, Preis, Bestand, Lieferant, Buchhaltung | Beschreibend: Attribute, Texte, Bilder, Videos, Dokumente |
| Varianten | Je nach System als Variantencode oder eigene Artikelnummer | Entstehen automatisch aus den variantenbildenden Attributen |
| Sprachen | Oft nur für einzelne Felder wie die Artikelbezeichnung | Beliebig viele, je Attribut und je Kanal |
| Medien | Meist ein Bild oder ein Dateiverweis am Artikel | Mehrere Medien je Variante, mit Freigaben und Versionen |
| Datenqualität | Prüft kaufmännische Pflichtfelder | Prüft Vollständigkeit je Kanal, erkennt Dubletten und Lücken |
| Ausgabe | Belege, Listen und Auswertungen | Shop, Marktplätze, Katalog-PDF, Feeds, Digitaler Produktpass |
| Wer damit arbeitet | Einkauf, Vertrieb, Buchhaltung | Produktmanagement, Marketing, Übersetzung, E-Commerce |
Die Stammdaten bleiben also im ERP und wandern über die Schnittstelle ins PIM. Umgekehrt meldet das PIM zurück, was der Vertrieb an fertigen Produktdaten braucht. Doppelt gepflegt wird nichts.
billerbeck PIM:
die wichtigsten Antworten.
PIM steht für Product Information Management, auf Deutsch Produktdatenmanagement. Ein PIM-System, auch Produktinformationssystem genannt, ist die zentrale Datenbank für alle Artikeldaten: Attribute, Texte, Medien, Varianten und Übersetzungen. Die kaufmännischen Stammdaten wie Nummer, Preis und Bestand bleiben im ERP, das PIM ergänzt alles, was Shop, Marktplatz und Katalog darüber hinaus verlangen. Jede Angabe wird einmal gepflegt, und alle Kanäle greifen auf denselben Stand zu.
Für Händler und Hersteller mit vielen Artikeln, Varianten oder Kanälen. Spätestens wenn Produktdaten in mehreren Excel-Dateien liegen, Übersetzungen doppelt gepflegt werden oder Fehler im Shop landen, spart ein PIM täglich Zeit. billerbeck PIM ist unter anderem in E-Commerce, Industrie, Mode und Lebensmittelhandel im Einsatz.
ERP-Systeme wie SAP, Navision und Datev, Shop-Systeme wie Shopware und WooCommerce sowie Marktplätze wie Amazon, Zalando und Otto. Fertige Konnektoren dafür gibt es nicht: Jede Anbindung richten wir im Projekt individuell ein. Importe laufen über Excel, CSV, SQL-Anbindung oder die offene REST-API, Exporte in jedes Format, das Ihr Prozess braucht.
Beides ist möglich: on-premise auf Ihren Servern oder gehostet in Deutschland. Technische Basis sind .NET Core und MS SQL Server, die Speicherung ist DSGVO-konform.
Ein ERP führt die kaufmännische Seite: Artikelnummer, Preis, Bestand, Buchhaltung. Ein PIM führt alles, was ein Produkt beschreibt: Attribute, Texte, Bilder, Varianten, Übersetzungen. Die Grenze ist nicht starr: Viele ERP-Systeme kennen Varianten und einzelne Übersetzungen, sind aber nicht für die Pflege von Texten, Medien und Kanalanforderungen gebaut. Welche Daten wo führend sind, legen wir gemeinsam fest, danach tauschen beide Systeme sich über Schnittstellen aus.
Ein DAM-System, also eine Digital-Asset-Management-Software, verwaltet Bilder, Videos und Dokumente mit Metadaten, Versionen und Formatvarianten. Genau das steckt im billerbeck PIM bereits drin, und zwar an derselben Stelle, an der auch die Artikeldaten liegen. Ein zweites System lohnt sich erst, wenn eine Agentur oder eine Marketingabteilung große Mediendatenbanken unabhängig vom Sortiment führt. Für Händler und Hersteller mit Produktbezug ist das Doppelarbeit.
Über Import aus Excel, CSV, einer SQL-Anbindung oder direkt aus dem ERP. Vorher legen wir gemeinsam fest, welche Attribute Ihr Datenmodell braucht und welche davon variantenbildend sind, denn diese Struktur entscheidet später über alles. Lückenhafte Bestände sind dabei die Regel, nicht die Ausnahme: Das PIM zeigt Ihnen, wo etwas fehlt, statt den Import daran scheitern zu lassen.
Bei einem überschaubaren Sortiment und einem Kanal sind wenige Wochen realistisch. Kommen mehrere Marktplätze, Übersetzungen und eine ERP-Anbindung dazu, werden daraus Monate. Wir fangen immer mit einem Pilot an echten Daten an, damit Sie früh sehen, ob die Struktur trägt, bevor das ganze Sortiment umzieht.
Am Markt reicht die Spanne von wenigen hundert Euro im Monat für einfache Cloud-Werkzeuge bis in den sechsstelligen Bereich bei Konzernlösungen. Bei uns hängt der Preis an der Zahl der Nutzer, am Betriebsmodell und an den Anbindungen, die dazukommen. Eine Preisliste gibt es deshalb nicht, eine Größenordnung nennen wir Ihnen nach dem Erstgespräch.
Fragen rund um den Digitalen Produktpass beantwortet die Seite zum Produktpass.
Ihr Sortiment. Ein gemeinsamer Datenstand.
Kostenlose Live-Demo, persönlich, 30 bis 45 Minuten. Wir zeigen, was für Ihr Sortiment relevant ist.